Oskar Cup

Frisch von der DHM zurück ging es für die Ulmer auch schon zum nächsten Turnierwochenende. Die Weg-Werf-Gesellschaft hat nach München zum Oskar Cup eingeladen.

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Voller Tatendrang startete ein Teil von uns am Freitagabend, und wir waren bereits gegen 20:30Uhr vor Ort. Einige Spieler von uns kamen mit dem stetigen Turnierdruck nicht ganz so zurecht und so ist vielleicht erklärbar, dass unsere Tanja (TäyJäy) direkt mit einem Hefeweizen-Foul auf Jonas seiner Rückbank die Fahrt startete. Leider blieben wir an diesem Abend die einzig angereiste Mannschaft. Dies sollte uns aber nicht die Laune verderben. Bei einigen Runden KanJam und EM-Schauen war es dennoch ein gelungener Abend. Es bedarf sicher keiner weiteren Erklärung, dass wieder einmal der Freitag-Partysieg an die Ulmtimates ging.

Nach einem guten Frühstück und mit komplettierter Mannschaft, waren wir die Ersten, die auf das Feld zur Erwärmung für das erste Spiel gingen. Es ging gegen die Hausherren und wir starten recht unkonzentriert, konnten aber mit einer sehr guten Defense viele Scheiben wiederholen, stabilisierten uns und gewannen 7:3.

20160618_105757Bereits nach diesem Spiel mussten schon die ersten Altherrenmittelchen ausgepackt werden und der eine oder andere Oberschenke wurde gesalbt, während wir unseren nächsten Gegner beobachteten, die Tiefseetaucher. Schnell war uns klar, dass es ein sehr viel schwereres Spiel werden wird. Zu allem Überfluss Verletzte sich unser USA-Star Spieler Daniel bei der Erwärmung zum Spiel und machte sich mit Verdacht auf Bänderdehnung/riss auf den Weg ins Krankenhaus. Im Umkehrschluss hieß es für die verbleibenden Männer richtig Gas zu geben. Die Taucher wurden von starken Defense überrascht und kamen nicht in ihr Spiel, wir konnten jedoch mit ulm-untypischen langen Würfen und variantenreichen Spiel überzeugen und setzen uns unerwartet mit 7:4 durch.

Überglücklich wollten wir jetzt die Spannung nicht verlieren und hoch konzentriert in das nächste Spiel gegen die Augärtner aus Österreich gehen. Es war also nicht verwunderlich überall plötzlich Dialekt zu hören, doch was war dass….??? der Dialekt kam auch aus unseren Reihen??? Und aus einmal stand eine männliche Tanja im Augärtner Triko uns gegenüber!!! Nach knallharter Analyse war klar, in diesem Spiel standen sich ein Geschwisterpaar gegenüber.
Nach guten Start und einer 3:0 Führung machten wir einige Fehler und es entwickelte sich ein heißes Spiel mit gutem Spirit. Wir waren alle froh als es bei einem Spielstand von 7:5 hieß. LETZER PUNKT. Das Spiel ging 7:6 aus.

3 Spiele 3 Siege – aller höchste Zeit für Torsten den Spielplan zu analysieren und Hochrechnungen anzustellen. Diese haben ergeben, dass das folgende Spiel gegen die Wolpertinger ein sehr entscheidendes wird und der Modus Round Robbin ist. Die Wolpertinger hatten ihre Spiele bis dahin sehr hoch gewonnen und überzeugten mit einer sehr erfahrenen Mannschaft. Aber auch sie kamen mit unserer sehr agilen MAN-Defense nicht gut zurecht. Durch die häufigen langen Würfe von uns ergaben sich große Lücken und wir konnten einem ungefährdeten Sieg einfahren. Leider hat der Spirit der Wolpertinger zum Spielende sehr nachgelassen, auch sie haben wohl nicht mit dem Spielergebnis von 8:4 gerechnet. Negatives Highlight in diesem Spiel war eine lange hohe Scheibe in die Endzone, die Jonas mit überraschend guter Höhe erreichen hätte können. Durch einen Kontakt von hinten oder auch Pech beim landen passiert jedoch das Unglück und er verletzte sich am Knie. Noch ein weiterer Ausfall und mehr Spielzeit für Malte und den Rest der Jungs (Noch 6 verbleiben bei 5 auf der Line).

Die letzten beiden Spiele des Tages gegen Redlight München und Fiss-die-Frisbee konnten wir unspektakulär und sicher gewinnen, wieder waren wir Tief gefährlich und in der Defense heiß, was auch hier der Schlüssel zum Erfolg war. Besonders zu erwähnen ist unser am höchsten ausgebildeter Spieler Dr. Rauscher, der im Spiel gegen Geretsried sein Spiel analysiert hat und zu dem Ergebnis kam, dass er keine Pulls mehr macht…

Anschließend wurde das Champagner (Beer) Race ausgetragen. Für Ulm ging die touchy Connection mit Torsten und TäyJäy an den Start. Schon bei der Erklärung war klar, dass es hier auf List und Tücke ankommt, da es sehr kompliziert war. Durch Ausnutzen der gegeben Regeln und juristische Winkelzüge konnten die Ulmer mit 1s Vorsprung ungeschlagen in jeder Hinsicht zum Essen und zur Party starten. Durch das hohe Pensum war für einige von uns die Party früh zu Ende, doch gerade unsere Verletzten konnten hier die Ulmer Fahnen hochhalten.

 

 

Der Sonntagmorgen: Gutes Frühstück – „leichter“ Regen“ – 9 Motivierte Ulmer Spieler – Teamfoto mit Fotobomb von Team Frasba – und das erste Spiel gegen den Tabellen letzten Ingolstadt. Wie immer liegen uns die ersten Spielen am Sonntag nicht, und wir starteten mit einem Hin und Her der Punkte konnte uns dann aber absetzten und gewannen 9:5. Keine Vorkommnisse in diesem Spiel.

Nach erneuter Hochrechnung hieß es, wenn wir das anstehende Spiel gegen Frasba gewinnen, hätten wir schon Turniersieger sein können. Doch die Italiener machen es uns nicht leicht. Mit ihrer ungewohnten, hecktischen und unkoordinierten Spielanlage gelang uns kein Zugriff in der Defense und wir mussten kurz vor Schluss einen Punktestand von 4:6 entgegenblicken. Wir stellten um auf unsere Zonendefense und siehe da es stand 6:7 nach Ablauf der Zeit. Der letzte Punkt war gezeichnet von vielen Calls und kleineren Fouls. Wir konnten die Nerven behalten und die schon das ganze Turnier super stark spielende Jessica machte den so wichtigen letzten Punkt und wir trennten uns unentschieden.

In der Tabelle waren (2 Spiele vor Schluss) jetzt 2 Mannschaften auf den 1. Platz Punktgleich: Ulm und Augsburg. Also war das Spiel gegen die Werfwölfe das Finale des Turnieres.
Schon im Vorfeld war klar, dass die Augsburger Mädels sehr stark waren und vor allem auch lange Teile ballern konnten. Schon im ersten Punkt stellten die Augsburger, wie das ganze Spiel, 3 Frauen und es kam immer zu einem Mismatch. Doch unsere Jungs hatten mehr als nur Probleme an der jeweiligen IMG-20160619-WA0004Frau dran zu bleiben bzw. frei zu kommen. Respekt noch einmal an die Augsburger-Damen. Da wir uns aber gut auf die Langen würfe eingestellt hatten, konnten wir sehr viel abfangen und unsere heiße MAN-Defense schnappe auch sehr oft zu. Unerwarteter Endstand 8:3 und damit war es sicher  TURNIERSIEGER

Letztes schönes aber nicht mehr entscheidende Spiel gegen unsere Freunde, Partysieger und Champagner Race Zweite ( mit einer Sekunde) Kreuz und Quer Regensburg. Sie konnten uns, sicher auch der guten Partyperformance geschuldet, nichts mehr entgegensetzten und wir gewannen 9:3.

 

Ungeschlagen und volle Freude nahmen wir unsere ersten beiden Pokale der Vereinsgeschichte entgegen und Bedanken uns für das schöne Turnier bei der Weg-Werf-Gesellschaft.

 

Daniel, Jonas, Tanja, Kathi, Jessica, Malte, Chris, Matthias, Hannes, Fritz und Torsten