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Keep Your Mustache 2016

Nach einem sehr erfolgreichen Wochenende beim Oskar Cup ging es für die Ulmtimates dieses Wochenende zum Keep Your Mustache das dieses Jahr bereits zum 6. mal vom Team Sesquidistus aus Straßburg ausgetragen wurde.

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Bereits am Freitag startete das gesamte Team mit 9 echten Schnauzern Richtung Straßburg. Dort konnte die Ankunft auf der Welcome Party gefeiert werden, wo BoBo sich direkt durch das dauerhafte Anführen der Strichliste einen Namen machte.

Am Samstagmorgen starteten wir dennoch relativ ausgeruht in unser erstes Spiel gegen das Team Sun (Frankreich). Hier taten wir uns hier am Start etwas schwer und so konnte sich Sun zunächst einen 3 Punkte Vorsprung erspielen. Nachdem wir besser ins Spiel gefunden hatten konnten wir  noch zum 7 zu 7 ausgleichen, verloren das Spiel aber leider im Universe Point mit 7:8.

Trotz der Niederlage starteten wir nach einer kurzen Pause motiviert in unser zweites Spiel gegen das Team Rev’old aus Paris. Zu schaffen machte uns hier vor allem der zunehmend stärker werdende Wind mit dem unsere Gegner deutlich besser zurechtkamen. Wir hingegen leisteten uns zu viele Werf- und Fangfehler, weshalb wir das Spiel deutlich mit 2:12 verloren.

Unser letztes Poolspiel bestritten wir gegen die Flying Penguins (Belgien). Hier fanden wir deutlich besser ins Spiel. Auch kamen wir mit dem Wind etwas besser zurecht und konnten über das Handling einige Punkte erstreiten, während der Stack durch den starken Wind nur wenig einbezogen werden konnte. Gerade gegen Ende schwanden jedoch die Kräfte und auch die Zonenverteidigung des Gegners machte uns das Leben sehr schwer, weshalb wir uns leider auch hier mit 5:10 geschlagen geben mussten und in einem der 4 unteren Pools landeten.

Nach einer kurzen Mittagspause in der wir uns mit den angebotenen Salaten und dem ein oder anderen Hopfengetränk stärken konnten starteten wir in unsere verbleibenden beiden Spiele des Samstags.
Zunächst spielten wir gegen deLux (Luxemburg). Insgesamt war das Spiel deutlich ausgeglichener als die vorigen Spiele und auch der Wind, der inzwischen deutlich abgeflaut war machte uns keinen Strich mehr durch die Rechnung weshalb wir das Spiel knapp mit 10:9 für uns entscheiden konnten.

Das letzte Spiel des Tages bestritten wir gegen das Team Puc (Frankreich). Insgesamt war das Spiel sehr intensiv und durch viele Calls geprägt. Unsere Gegner waren letztendlich etwas sicherer im Handling und konnten auch stark von ihrer Schnelligkeit profitieren, weshalb wir uns 7:10 geschlagen geben mussten.

Nach den Spielen wurden wir von den Gastgebern dann zunächst mit einem üppigen Abendessen versorgt. Anschließend schauten wir gemeinschaftlich das EM-Spiel Deutschland-Italien, bei dem zur Freude aller Beteiligten der Livestream mit perfektem Timing vor den letzten beiden Elfmetern ausfiel und das Spiel durch Liveticker Durchsagen fertig verfolgt wurde.
Auf der anschließenden Party wurde bei guter Musik ordentlich gefeiert. Manch eine Person soll sogar nichtmehr in der Lage das richtige Zelt geschweige denn den Zelteingang zu finden.

Schnauzerbild

Dennoch starteten wir pünktlich aber teils leicht gehandicapt (Fuß- und Magenzwicken) in unser erstes Spiel um die Plätze 17-20, welches wir gegen das Team Monkey (Frankreich) bestritten. Trotz der Handicaps, die teils durch den Einsatz einiger Tuben Voltaren beseitigt werden konnten, erwischten wir einen guten Start und konnten uns sogleich einen Vorsprung erspielen, den wir bis zum Ende halten konnten und das Spiel so mit 13:8 für uns entscheiden konnten.

Die Pause bis zu unserem letzten Spiel wurde von uns zur Erholung bzw. von so mancher Person zur technischen Inspektion der Bio-Toiletten genutzt, was für allgemeine Erheiterung sorge.

Unser letztes Spiel bestritten wir gegen das Team Révolution’Air (Frankreich) und war geprägt durch lange Punkte, so dass wir unsere letzten Kraftreserven mobilisieren mussten. Obwohl das Spiel sehr ausgeglichen war gelang es uns schlussendlich einige Male die Gegnerische Zonenverteidigung zu überlisten und wir konnten das Spiel 9:6 für uns entscheiden. So konnten wir insgesamt den 17. Platz von 24 erstreiten.

Vom letzten Spiel erschöpft traten wir nach einer kleinen Stärkung schon bald die Heimreise an. Wie auch schon im letzten Jahr war das Keep Your Mustache ein sehr anstrengendes aber auch spaßiges Turnier und wir hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.