4ferkel

Turnierübersicht

An diesem Wochenende war eine Auswahl der Ulmer Spatzen zusammen mit einigen Dresdnern auf dem 4ferkel Turnier in Marburg. Unter dem Decknamen „Dreckige Elbhaie“ ging im 4 vs. 4 (mit nur 5 zugelassen Spielern) auf das Feld.

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Bereits bei der Anfahrt gab es einen Vorgeschmack auf das Wochenende, denn auf halber Strecke erhielt der Fahrer einen gefährlichen Buffalo Call gegen sich – aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (im Auto) wurde auf den Telemark verzichtet. Nach zahlreichen Staus und 6h im Auto sind wir endliche angekommen, das Zelt geschwind aufgebaut und uns in das volksfestähnliche Getümmel gestürzt.

Samstag früh bestritten wir das das erste Spiel gegen Ars Lundendi. Noch etwas gezeichnet von der Nacht und dem Guten Morgen Getränk haben wir den Start verschlafen und lagen direkt mal 0:4 hinten. Trotz guter Aufholjagt hieß es zum Schluss 7:9 – sehr ärgerlich, denn wir haben 3 sicher Scheiben in der Endzone verfangen und uns somit selbst den Sieg verbaut. Das nächste Pool Spiel gegen die Jute Beutel (Berlin) ging auch knapp mit 8 oder 9 zu 10 verloren, was aber völlig ok war. Letzter Pool Gegner waren die Endzonis aus Rostock. Hier waren wir von Beginn an heiß und haben das Spiel gewonnen. Es gab einen 3er Vergleich um den Einzug in die Top16, der leider knapp gegen uns ausging. Als Pool 3. gingen wir in die Zwischenrunde. Ärgerlich hierbei, dass wir die Niederlage gegen Ars Lundendi mitgenommen haben.
Erstes Spiel im Zwischenpool gegen die Exilferkel (Marburg) souverän geführt und mit den letzten 3 Punkten im Spiel doch noch verloren – Na toll! Dafür war unser von der Turnierorga angepriesener Bier-Schweiß-Koeffizient super.
Nach kurzer Badepause in der Lahn und einem Landausflug des Elbhais (von der Turnierorga offiziell anerkannt und gewertet) ging es in das letzte Spiel des Tages gegen „Das alkoholweiße Freibier Projekt“ (München). Die Erfrischung hat uns wohl gut getan und wir konnten auch hier ungefährdet einen Sieg einfahren. Das Team blieb seinem Namen treu und es gab 1-5 Freiweizen für jeden. Wieder ein 3er Vergleich im Zwischenpool und wieder sind wir 3. im Pool und landen unten. Fazit: Das erste verschlafene Spiel gegen Ars Lundendi verfolgt uns den ganzen Tag und kostet uns erst den Einzug in die Top 16 und bestraft uns im Zwischenpool wieder.
Freizeitprogramm: Stubby Guts auf 10 offiziellen Feldern, Spike Ball und Baden und Pizza essen

Sonntag ging es nach einem spitzen Fühstück um 10:30Uhr in der KO Runde gegen die „jüdäische Volksfront“. Im Vorjahr noch als Verliere vom Platz gegangen konnten wir dieses Jahr mit 10:7 gewinnen. In unserem Halbfinale standen uns die „Hechte“ aus Kaiserslautern mit guten Einkäufen aus Marburg und Mainz gegenüber. Das Spiel sind wir etwas zu lässig angegangen und haben es den Hechten richtig einfach gemacht ihre Offense durchzubringen. Am Ende hieß es 8:9. Das letzte Spiel ging gegen die „Pimmel Piraten“ aus Trier. Hier waren wir alle einfach schon zu sehr erschöpft von dem ganzen Wochenende und konnten nicht mehr mithalten und verloren 7:9.
Da bei diesem Turnier das Niveau wirklich auf einem hohen Level ist und für uns der Spaß sowie der oben beschriebene Koeffizient im Vordergrund stehen, sind wir mit unseren 28. Platz zufrieden und konnten uns im Vergleich zum Vorjahr um 2 Plätze steigern. Positiv ist auch, dass jedes Spiel auf Augenhöhe war. So macht Frisbee richtig Spaß.
Das 4ferkel einfach ein legendäres Turnier!!!!

Nebeninfo: die beiden Spatzen konnten sich in 3 von 8 Spielen den MVP Award (most valuable player) sichern

Sebi und Torsten